Vita

Vita

Thomas Hille

( Gründer und Geschäftsführer von "Erlebnisräume)


1959

Geboren in Remagen am Rhein


Im Rahmen meiner ersten Berufsausbildung 8 Jahre als Bauzeichner tätig in Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Bonn.


Mein Weg führte mich später in Folge von mehreren beruflichen Umorientierungen während meines Lebens nach Köln, Düsseldorf und seit meiner Selbständigkeit im Jahr 2010 nach Bad Kreuznach.


1984 - 1996

Tätig im Bereich der Lederverarbeitung in Köln - davon 4 Jahre in der Produktion und 8 Jahre in der Kollektionsentwicklung - Gürtel und Taschen

Parallel dazu machte ich über den zweiten Bildungsweg mein Abitur, absolvierte die Ausbildung zum Psychodrama- Therapeuten und das Universitäts-Studium zum Diplom-Pädagogen.


1996

Universitäts-Abschluss als Diplom-Pädagoge an der Universität zu Köln


1984 - 1996

Gruppenpsychotherapeutische Ausbildung zum Psychodrama-Therapeuten am Psychodrama-Institut-Köln und am schwedischen Moreno-Institut.


Der Begründer des Psychodrama war Jacob Levy Moreno. Die ersten Ideen Morenos, diese Therapieform zu entwickeln, beruhen auf Erlebnissen und Erfahrungen, die er als Arzt und Psychiater in den 1920er Jahren, in denen er in Wien praktizierte machte.

Anfang der 1930er Jahre ging er in die USA und führte dort erstmal Psychodrama als neue Form der Gruppentherapie ein.

Der Begriff "Psychodrama"  lehnt sich an, an das antike griechische Theater und bedeutet übersetzt "Theater der Seele".

In der griechischen Antike wurde in den Amphitheatern, stellvertretend für das emotionale Erleben des Volkes, die emotionale Vielschichtigkeit des menschlichen Lebens und Erlebens, szenisch auf der Theaterbühne dargestellt, mit dem Ziel sich darin wiederzuerkennen und zu emotionaler Reinigung, Klärung und neuer Erkenntnis zu finden. Hier hat auch der im Psychodrama so grundlegende Begriff der Katharsis - "Läuterung der Seele" seinen Ursprung.


1996

Zertifizierung zum Psychodrama - Leiter


1996 - 2009

Diplompädagoge im Bereich der Sozialpsychiatrie in der Kaiserswerther-Diakonie Düsseldorf tätig - davon 4 Jahre als Bezugstherapeut und 8 Jahre als Einrichtungsleiter einer stationären Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte junge Erwachsene und Erwachsene. In den letzten 7 Jahren auch zusätzlich als stellvertretender Bereichsleiter.

In diesen Jahren leitete ich in der Einrichtung auch wöchentlich Gruppen, in denen ich psychodramatisch gearbeitet habe.

Insbesondere die Jahre als Einrichtungsleiter führten mich aber zunehmend zu der Erkenntnis, dass ich sehr viel fruchtbarer und konstruktiver mit einzelnen Menschen, Gruppen und auch Institutionen arbeiten kann, wenn ich unabhängiger und mit einem klareren Blick von außen auf die Bedürfnisse meiner Kunden und Klienten eingehen kann. Und dies empfinde ich inzwischen als eine sehr große Qualität meiner Arbeit, die ich nie wieder aufgeben möchte.


Seit 2003

Kursleiter und Trainer für Intuitives - Traditionelles Bogenschießen. Einführung dieses Angebotes auch in den Bereich der Sozialpsychiatrie der Kaiserswerther-Diakonie Düsseldorf


2010

Zertifizierung zum Fortbilder im therapeutischen Bogenschießen / mit Schwerpunkt "intuitives Bogenschießen"


2010

Zertifizierung zum Director of Psychodrama CP - mit der Berechtigung Psychodrama auch zu Lehren


2010 entschloss ich mich für den Weg in die Selbständigkeit. Seitdem lebe und arbeite ich in Bad Kreuznach, und bin regional und auch überregional tätig.


2010 - 2015

Dozent für Psychiatrie im Ausbildungsgang für Physiotherapeuten an der Medizinischen Akademie, Bad Kreuznach.


2012 - 2022

Intuitives therapeutisches Bogenschießen mit Kindern und Jugendlichen im Viktoriastift in Bad Kreuznach / Rehabilitations- und Vorsorgeklinik für Kinder und Jugendliche des Landeskrankenhaus Andernach


2014 - 2017

Teamsupervisor bei der Fa. Lagama in Oppenheim / mit MitarbeiterInnen des ambulanten Pflegedienstes


Seit 2014 führe ich in Bad Kreuznach am Eingang zum Freizeitpark-Kuhberg ein eigenes Outdoor-Gelände für Intuitives Bogenschießen. Aufgrund der Möglichkeiten des Geländes biete ich seit einigen Jahren zusätzlich auch Blasrohrschießen, Axt- und Messerwerfen und die Atlatl-Speerschleuder an. Die Speerschleuder war vermutlich die erste Fernwaffe der Steinzeit, die zum Abwurf von Speeren verwendet wurde. Nachweise von Speerschleudern reichen 400.000 Jahre zurück. Der Name Atlatl leitet sich aus der aztekischen Sprache ab, da auch in Mittelamerika diese Waffe eingesetzt wurde.


2019 - 2021

Teamsupervisor in der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster am Stein / Reha-Klinik für Kardiologie und Orthopädie der Deutschen Rentenversicherung


Seit 2014 habe ich mich entschlossen mich in Zukunft vor allem auf das intuitive Bogenschießen zu konzentrieren.

Denn auch hier kann ich meine pädagogischen und gruppentherapeutischen Erfahrungen punktuell sehr gut einfließen lassen.

Und das auch für mich auf eine sehr angenehme und zwanglose Art, die sich immer jeweils individuell nach dem Klientel richtet, das sich  in einem Spektrum von 5 - 70 Jahren bewegt und mit sehr unterschiedlichen Wünschen auf mich zu kommt. 

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